Die Verhandlung
Ein partizipativer Walk durchs Oberlandesgericht
Wir nehmen auf den Stühlen in der ersten Reihe Platz. Wir applaudieren nicht, wir schauen aufmerksam zu: Wir bezeugen alles. Jedes Detail ist wichtig, alles steht zur Verhandlung und irgendwann wird ein Urteil gefällt.
Ein altersgemischtes Publikum sieht eine Performance im öffentlichen Raum, und wird in deren Verlauf in einen anderen öffentlichen Raum – das Gericht – geladen. Nur geleitet von einem Ordner mit Textanweisungen erkunden die Teilnehmenden die Gänge und Abläufe der Institution und besuchen eine laufende Gerichtsverhandlung. Im dritten Teil der Performance, “Die Verhandlung der Verhandlung”, übernimmt das Publikum selbst die Rolle von Urteilenden – es kreiert Tonaufnahmen mit Prozessbeobachtungen und setzt in einem theatralen Gesprächsformat aus verschiedenen Perspektiven ein Portrait des Gerichts und seiner Prozesse zusammen.
Für alle ab 13 Jahren
Dauer: ca. 2h 30min
Konzept & Performance: XYZ, XYZ, XYZ
Sound: XYZ
Outside Eye: XYZ
Assistenz: XYZ
Mit Dank an: XYZ
Das Gericht wird in “Die Verhandlung” zur sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Welche Position wird es darin einnehmen? Wie lässt sich Prozessbeobachtung als kritische Praxis einüben?Nur geleitet Abschnitte können hinterlegt werden von einem Ordner mit Textanweisungen erkunden die Teilnehmenden die Gänge und Abläufe der Institution und besuchen eine laufende Gerichtsverhandlung. Im dritten Teil der Performance, “Die Verhandlung der Verhandlung”, übernimmt das Publikum selbst die Rolle von Urteilenden – es kreiert Tonaufnahmen mit Prozessbeobachtungen und setzt in einem theatralen Gesprächsformat aus verschiedenen Perspektiven ein Portrait des Gerichts und seiner Prozesse zusammen.
“Die Verhandlung der Verhandlung”, übernimmt das Publikum selbst die Rolle von Urteilenden – es kreiert Tonaufnahmen mit Prozessbeobachtungen und setzt in einem theatralen Gesprächsformat aus verschiedenen Perspektiven ein Portrait des Gerichts und seiner Prozesse zusamme“Die Verhandlung der Verhandlung”, übernimmt das Publikum selbst die Rolle von Urteilenden – es kreiert Tonaufnahmen mit Prozessbeobachtungen und setzt in einem theatralen Gesprächsformat aus verschiedenen Perspektiven ein Portrait des Gerichts und seiner Prozesse zusamme“Die Verhandlung der Verhandlung”, übernimmt das Publikum selbst die Rolle von Urteilenden – es kreiert Tonaufnahmen mit Prozessbeobachtungen und setzt in einem theatralen Gesprächsformat aus verschiedenen Perspektiven ein Portrait des Gerichts und seiner Prozesse zusamme“Die Verhandlung der Verhandlung”, übernimmt das Publikum selbst die Rolle von Urteilenden – es kreiert Tonaufnahmen mit Prozessbeobachtungen und setzt in einem theatralen Gesprächsformat aus verschiedenen Perspektiven ein Portrait des Gerichts und seiner Prozesse zusamme
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Das Gericht wird in “Die Verhandlung” zur sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Welche Position wird es darin einnehmen? Wie lässt sich Prozessbeobachtung als kritische Praxis einüben? Das Gericht wird in “Die Verhandlung” zur sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Welche Position wird es darin einnehmen? Wie lässt sich Prozessbeobachtung als kritische Praxis einüben?
Das Gericht wird in “Die Verhandlung” zur sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Welche Position wird es darin einnehmen? Wie lässt sich Prozessbeobachtung als kritische Praxis einüben? Das Gericht wird in “Die Verhandlung” zur sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Welche Position wird es darin einnehmen? Wie lässt sich Prozessbeobachtung als kritische Praxis einüben?
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Termine
Die Verhandlung
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Premiere
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Die Verhandlung
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Presse
Überraschend, wie viele Metaebenen sich dabei ergeben. Mehr noch als über Gerichte lernt man etwas über Theater. Was der Theaterwissenschaftler Hans-Thies Lehmann „Einbruch des Realen“ nennt, wird selten so greifbar wie hier. Die eigentliche Sensation ist dabei nicht das theatral geframte Reale des Gerichts selbst, sondern was sich darum herum abspielt. Hier löst sich etwas ein, was Theater immer verspricht: das Potenzial des Unvorhergesehenen; dass jederzeit etwas passieren kann; eine Unkalkulierbarkeit, die es so unmittelbar nur im Theater zu erleben gibt. Die dafür wesentliche Qualität der Unentscheidbarkeit darüber, was real und was fiktiv ist, wird hier kultiviert – und zum zentralen Thrill. Diese beinahe körperlich spürbare Ambiguität, die als ästhetisches Mittel so alt ist wie das Theater selbst, zeigt, wie aufregend Theater sein kann, auch ganz ohne Guckkasten.
Die deutsche Bühne, September 2021
Überraschend, wie viele Metaebenen sich dabei ergeben. Mehr noch als über Gerichte lernt man etwas über Theater. Was der Theaterwissenschaftler Hans-Thies Lehmann „Einbruch des Realen“ nennt, wird selten so greifbar wie hier. Die eigentliche Sensation ist dabei nicht das theatral geframte Reale des Gerichts selbst, sondern was sich darum herum abspielt. Hier löst sich etwas ein, was Theater immer verspricht: das Potenzial des Unvorhergesehenen; dass jederzeit etwas passieren kann; eine Unkalkulierbarkeit, die es so unmittelbar nur im Theater zu erleben gibt. Die dafür wesentliche Qualität der Unentscheidbarkeit darüber, was real und was fiktiv ist, wird hier kultiviert – und zum zentralen Thrill. Diese beinahe körperlich spürbare Ambiguität, die als ästhetisches Mittel so alt ist wie das Theater selbst, zeigt, wie aufregend Theater sein kann, auch ganz ohne Guckkasten.
Die deutsche Bühne, September 2021